Mein vierter Tag in Berlin und  unser gemeinsamer zweiter Tag begann gemütlich auf der Dachterrasse mit  einem exzellenten Frühstück in der schon sehr kräftigen Morgensonne. Bei  mir war es der letzte Konferenztag, der um viertel nach vier zu Ende  war. Wir entschieden uns für eine ausführliche Erkundungstour der  Hackeschen Höfe, da es sehr nach Regen aussah. Auf dem Weg dorthin  kreuzte ein männliches Mädchen auf einem Identätsfindungstrip  bootieshakender Weise unseren Weg und legte eine heiße Einlage in der  S-Bahn hin. Natürlich mit Kopfhörern, um niemanden die Musik aufdrängen  zu müssen.

Kaum angekommen, entlud sich der Himmel auch schon wieder. Natürlich  hatte keiner von uns einen Regenschirm dabei, was wir prompt änderten…

Man beachte bitte die Emojis

Neben den Regenschirmen gab es natürlich jede Menge anderen Kram zu  entdecken. Angefangen mit einer neuen, stylischen Mütze für Ines, neuen  Ohrringen für mich bis hin zu Zeug das die Welt nie gebraucht hat. Durch  die immer wieder starken Regengüsse war, zu unserem Glück, recht wenig  los.                                    

Nach einem ausführlichen  Spaziergang, bei dem wir auch die Sophienhöfe beäugten und jede Menge  abgefahrener Läden entdeckten, stoperten wir in einen türkischen  Kleiderladen (tödlich für meine Börse, handgenähte Kleider und Röcke vom  allerfeinsten).

Zum Abschluss des Tages gab es ein opulentes spanisches Abendessen mit jeder Menge Tappas. So lässt es sich aushalten 😉

Nach einem durchzogenen Morgen, Slack und Mailprogramm am Handy ist  bis Sonntag auf Lautlos geschaltet, machten wir uns auf Richtung Apple  Store auf, da ich ein Ersatzteil brauchte, das ich natürlich nicht  bekam. Weder dort noch im Saturn (der sich über 3 Etagen breit  machte….). Allerdings muss ich schon sagen, der Apple Store in Berlin  ist schon eine Sache für sich. Ich glaube der in Linz (ist zwar kein  offizieller Apple Store) passte dort 3x rein. Größer bedeutet aber nicht  zwangsläufig kompetenter… Der Verkäufer bemühte sich jedoch sehr.  Danach ging es Richtung Alexanderplatz, wo wir als vorzeige Touristen  uns gleich den ersten Cocktail (bei mir war es ein Gin Tonic)  genehmigten, bevor wir die Stadt und Geschäfte erkundeten.

11 Uhr Vormittags, irgendwo anders ist es sicher schon 17 Uhr….
Nach einer ausgiebigen Ladenerkundungstour am Alex machten wir uns auf Richtung Nikolaiviertel.

Weg von den Touristenmassen, rein in das gemütliche Eck.

Wir haben uns für den kleinen  Snack dann doch für die Witwe Bolte entschieden, denn für die Nachspeise  hab ich mir etwas besonderes überlegt.

Das Tiger Törtchen kannte ich von meinem letzten Besuch in Berlin. Einfach nur grandios. Ein Genuss für die Sinne! Ein Muss, wenn man in Berlin ist.

Ein seltener Anblick. Leere U-Bahn-Station in Berlin

Manchmal lohnt sich das Busfahren  einfach. Ohne der hätte Ines nie vom Karneval der Kulturen erfahren. Ein  großartiges Spektakel mit den schrägsten Leuten die man sich nur  vorstellen kann. An der U-Bahn Station wurde ich durch einen Obdachlosen  Arsch Grabscher begrüßt, am Festival selbst kamen uns von leicht  bekleideten bis halb nackten vor Alkohol und Übermut strotzende  halbstarke Jugendliche entgegen (Mädels nur mit Netzteilen behängt, ich  denke da ist ihnen wohl der Stoff ausgegangen). Kulinarisch war hier  alles vertreten, von afrikanisch bis indisch, von asiatisch bis  amerikanisch und vegetarisch. Einen Wagen fanden wir, der es bei den  Abmessungen der cl für die Cocktails auch nicht ganz so genau genommen  hat. Für den sind wir sogar nochmal zurück gegangen.

Ines hat sich bei einem Swingtänzchen ausgetobt und eine heiße Sohle in den Asphalt gebrannt.

Nach rund 12 km auf den Beinen schleppten wir uns Richtung Hotel und  testeten die Bar gegenüber unseres Hotels, das Times. Anscheinend ein  recht beliebtes Lokal bei Griechen… Die Kommunikation über unseren Tisch  hinweg, bzw. über Tischen von anderen Gästen hinweg scheint hier ganz  selbstverständlich zu sein.